Neue Generation des Nissan Leaf verwirklicht EV36Zero-Vision im Werk Sunderland

Produktion des Nissan LEAF im Nissan Werk in Sunderland, Seitenansicht einer Karosserie bei der Hochzeit mit der Batterie, darüber ein großes Plakat mit der Aufschrift EV36Zero

Wesseling, Deutschland – Die dritte Generation des Nissan Leaf läuft ab sofort von den Bändern des umgebauten Nissan Werks in Sunderland. Der Automobilhersteller hat 450 Millionen Pfund in die Produktion des neuen Leaf in Großbritannien, in Betriebsabläufe und in die Lieferkette investiert. Der Fertigungsstart in Sunderland markiert die Verwirklichung der globalen EV36Zero Vision von Nissan und die Rückkehr des Fahrzeugs, das vor mehr als einem Jahrzehnt Pionierarbeit in der Großserienproduktion von Elektrofahrzeugen geleistet hat.

„Heute ist ein bedeutender Tag, denn wir beginnen mit der Produktion der dritten Generation des Nissan Leaf in Großbritannien, dem Elektrofahrzeug, mit dem alles begann“, sagt Massimiliano Messina, Chairman der Nissan AMIEO Region. „Intelligent, elegant und aerodynamisch, verkörpert der Leaf die Energie einer neuen Generation und stellt die Weichen für das nächste Kapitel von Nissan. Er verwirklicht weltweit zum ersten Mal unsere EV36Zero Vision, in der wir die Herstellung von Elektrofahrzeugen, die Produktion von Batterien und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verbinden.“

 

Der neue Leaf ist das bislang fortschrittlichste Fahrzeug von Nissan. Für die Produktion hat das Unternehmen das Werk in Sunderland umgebaut und erstmals die Fertigung von Elektrofahrzeugen auf der zweiten Produktionslinie ermöglicht.

Adam Pennick, Vice President Manufacturing im Nissan-Werk in Sunderland, sagt: „Nissan hat in unser hochmodernes Werk investiert, um die Elektrofahrzeuge der Zukunft zu bauen, und unser Team ist sehr stolz und begeistert, dieses großartige Auto in Sunderland zu fertigen. Die Fähigkeiten, das Fachwissen und die Teamarbeit unserer Mitarbeitenden machen den anhaltenden Erfolg von Sunderland möglich, und die Transformation unseres Werks für den neuen Leaf unterstreicht unsere Führungsrolle auf dem Weg zur Elektrifizierung.“

Für die Produktion des neuen Leaf wurden folgende Maßnahmen im Werk umgesetzt:

  • Einführung von Technologien der Fabrik der Zukunft, darunter die intelligente Nutzung von Big Data, Virtual Reality und digitale Kartierung des Werks;
  • 137 neue Pressformen (die riesigen Formen, mit denen die 42 verschiedenen Karosserieteile des Leaf gepresst werden) in der Press- und Kunststoffwerkstatt;
  • 78 neue Hightech-Roboter in der Karosseriewerkstatt, darunter eine vollautomatische Laserschweißanlage, die eine Präzision von 0,3 mm erreicht, um das nahtlose Dach des Leaf herzustellen;
  • neue Farbpaletten in der Lackiererei für die leuchtenden neuen Leaf Farben Sukumo Blue und Luminous Teal;
  • eine hochmoderne Anlage für den Batterieeinbau in der Abteilung „Trim und Chassis“. Die Batterie wird vollautomatisch eingebaut und in 56 Sekunden mit 26 Schrauben befestigt;
  • 475 neue fahrerlose Transportfahrzeuge, die Teile direkt an die Produktionslinie liefern;
  • mehr als 360.000 Schulungsstunden für das 6.000-köpfige Team, um den neuen Leaf zu bauen.

Nissan hat den Produktionsstart des neuen Leaf mit einer Zeremonie neben der Fertigungslinie im Werk gefeiert.

„Sunderland ist das pulsierende Herz der britischen Automobilindustrie, und die Investition von Nissan ist ein wichtiges Bekenntnis zum Nordosten Großbritanniens und ein großer Vertrauensbeweis für unsere Wirtschaft. Durch die moderne Industriestrategie der aktuellen Regierung investieren wir vier Milliarden Pfund in unseren weltweit führenden Automobilsektor – die größte Investition in die Automobilindustrie seit der Nachkriegszeit –, um Wachstum, Innovation und Arbeitsplätze im ganzen Land zu fördern“, so Peter Kyle, britischer Minister für Wirtschaft und Handel.

Neue Gigafactory liegt direkt gegenüber

Auch die Umgebung des Werks hat sich verändert: Direkt gegenüber wurde eine neue AESC Gigafactory errichtet. AESC wird Batterien der nächsten Generation mit erhöhter Energiedichte liefern, um dem neuen Nissan Leaf eine herausragende Reichweite und Leistung zu verleihen.

Jim Marley, Werksleiter von AESC UK, betont: „Die Eröffnung unserer neuen Gigafactory für Elektrofahrzeugbatterien stellt einen bedeutenden Sprung in der Batterietechnologie dar. Die Gigafactory wird den neuen Nissan Leaf antreiben und die Elektrifizierung der britischen Automobilindustrie auf ein neues Niveau heben: Wir etablieren damit eine widerstandsfähige, global wettbewerbsfähige EV-Lieferkette für Großbritannien.“

„Es ist fantastisch, den Produktionsstart der neuen dritten Generation des Leaf heute hier in Sunderland zu erleben“, ergänzt Michael Mordey, Vorsitzender des Stadtrats von Sunderland. „Damit wird die EV36Zero-Vision von Nissan zum Leben erweckt und das großartige Talent des gesamten Teams hier bei Nissan unter Beweis gestellt. Die Höhe der Investitionen von Nissan in das Werk ist enorm bedeutend und schafft weiterhin wertvolle und hochwertige grüne Arbeitsplätze für die Menschen in Sunderland und der gesamten Region Nordostengland. Wir sind stolz darauf, dass dieses weltweit führende Auto in unserer Stadt hergestellt wird, und auf die talentierte Belegschaft, die dies möglich macht.“

Neue Leaf Generation mit bis zu 622 Kilometer Reichweite

Der Leaf wird seit 2013 in Sunderland gebaut. Bisher wurden in dem Werk insgesamt 282.704 Fahrzeuge hergestellt. Das erste neue Modell des Leaf, das vom Band gelaufen ist, war ein zweifarbiges, in Luminous Teal lackiertes Modell der Ausstattungsvariante „Evolve“ mit einer 75-kWh-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 622 Kilometern (WLTP) bietet. Der neue Leaf unterstützt auch 150-kW-Gleichstrom-Schnellladen. Dadurch kann in nur dreißig Minuten eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern nachgeladen werden.

 

Nissan Leaf, 52-kWh-Batterie, 130 kW (176 PS), Elektrisch: Energieverbrauch: 13,5 (kWh/100 km); CO₂-Emissionen: 0 (g/km); CO₂-Klasse: A

Nissan Leaf, 75-kWh-Batterie, 160 kW (217 PS), Elektrisch: Energieverbrauch: 13,8-14,7 (kWh/100 km); CO₂-Emissionen: 0 (g/km); CO₂-Klasse: A

 

Der neue Leaf bietet ein vollständig vernetztes Mobilitätserlebnis mit einem aus zwei 14,3-Zoll-Bildschirmen bestehenden digitalen Cockpit, integrierten Google Funktionen und Services sowie fortschrittlichen Fahrassistenztechnologien. Die Konnektivitäts-App NissanConnect Services ermöglicht die Abfrage des Ladestandes, die Vorklimatisierung des Innenraums und die Reiseplanung aus der Ferne und stellt auf diese Weise sicher, dass der Leaf von außen genauso vernetzt ist wie innen.

Ab dem kommenden Jahr wird das Werk Sunderland auch den neuen vollelektrischen Nissan Juke produzieren. Beide Modelle werden auf der Produktionslinie zwei gebaut. Nissan fertigt in Sunderland Fahrzeuge mit vollelektrischem Antrieb, mit Hybridantrieb – darunter den Qashqai mit der einzigartige e‑Power Technologie und den Juke Hybrid – sowie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung des Designs, der Technik und der Fahreigenschaften des neuen Nissan Leaf spielten zudem die Ingenieurinnen und Ingenieure des Nissan Technical Centre Europe (NTCE) in Cranfield, Bedfordshire. Die meisten ihrer Innovationen wurden in die Modelle für Europa, Japan und die USA übernommen.

Nissan beschäftigt 6.000 Mitarbeitende in Sunderland und insgesamt 7.000 Menschen in seinen britischen Betrieben, zu denen neben Technical Centre auch das Designzentrum in Paddington, London, gehört. Das Unternehmen unterstützt außerdem schätzungsweise 30.000 Arbeitsplätze in seiner gesamten Lieferkette im Vereinigten Königreich.

 

Über Nissan EV36Zero

Nissan EV36Zero wird das Werk in Sunderland in ein Vorzeigezentrum für Elektrofahrzeuge verwandeln und dabei Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien und Batteriefertigung zusammenführen.

Im Rahmen seiner globalen Strategie „Ambition 2030“ strebt Nissan an, ein wirklich nachhaltiges Unternehmen zu werden und auf eine sauberere, sicherere und inklusivere Welt hinzuarbeiten. Diese Vision unterstützt Nissans Ziel, bis zum Geschäftsjahr 2050 über den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte hinweg CO₂-neutral zu sein.

 

Hinweise
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Pressekontakt
Susanne Beyreuther, Head of Communications
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