Einsatz neuer Hochvoltakkus in der nächsten Generation von Elektroautos Doppelte Energiedichte, kürzere Ladezeiten und geringere Kosten Ganzheitliche Entwicklung und Serieneinsatz bis zum Geschäftsjahr 2028 Wesseling, Deutschland – Nissan bereitet den Weg für die nächste Generation von Elektroautos: Im japanischen Werk in Yokohama entsteht derzeit eine Produktionsstätte für Feststoffbatterien. Die derzeit im Bau befindliche Pilotanlage soll die Entwicklung der Hochvoltakkus – auch durch innovative Fertigungstechnologien – vorantreiben. Als Teil der seiner langfristigen Unternehmensvision „Nissan Ambition 2030“ will der Automobilhersteller bis zum Geschäftsjahr 2028 (1. April 2028 bis 31. März 2029) Elektroautos mit Feststoffbatterien auf den Markt bringen. Geplant ist ein Einsatz in unterschiedlichen Fahrzeugsegmenten, um die Wettbewerbsfähigkeit der E-Autos zu verbessern. Die sogenannten All-Solid-State-Batterien heben die Elektromobilität auf die nächste Stufe: Sie haben eine nahezu doppelt so hohe Energiedichte wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien, kürzere Ladezeiten infolge einer besseren Ladeleistung und geringere Kosten aufgrund günstigerer Materialien. Nissan führt umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch – von der Erforschung von Batteriematerialien auf molekularer Ebene über die Entwicklung von Elektrofahrzeugen bis hin zur Entwicklung von Städten, in denen E-Fahrzeuge als Energiespeicher eingesetzt werden. Die gesammelten Erfahrungen legen das Fundament für eine praktische Umsetzung im Serieneinsatz.