Weltweite Vereinheitlichung des Markennamens im Jahr 1984 Namenswechsel verdeutlichte Vereinigung von Tradition und Moderne Damals wie heute: Aus Überzeugung anders Wesseling, Deutschland – Vor genau vierzig Jahren, im Jahr 1984, wurde weltweit offiziell der Markenname „Nissan“ eingeführt. Gut fünfzig Jahre nachdem das japanische Unternehmen am 26. Dezember 1933 gegründet wurde. Auf dem deutschen Markt startete Nissan seine Vertriebsaktivitäten im Jahr 1972 zunächst unter dem Namen Datsun, der Exportmarke des Nissan Konzerns. Dieser Name ergab sich aus den Initialen der Unternehmensgründer kombiniert mit dem englischen Wort „sun“. Im Jahr 1983 schließlich beschloss Nissan, den Firmennamen Nissan und den Markennamen Datsun bis Ende des Jahres 1984 zu vereinheitlichen. Damit beschleunigte Nissan die weltweite Expansion des Konzerns, der sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten mit regionalen Produktionseinrichtungen global breit aufstellte. Aus Europa für Europa Im September 1983 erhielt der in europäischem Design gezeichnete Datsun Stanza als erstes Modell den neuen Markennamen Nissan. Bis Ende des Jahres 1984 folgte die Umbenennung der gesamten Modellpalette. Im Zuge seiner Expansionsoffensive eröffnete Nissan auch in Europa Produktionsstandorte. So startete 1983 bei Nissan Motor Ibérica in Spanien die Produktion des Patrol, der als einer der ersten allradgetriebenen SUV-Bestseller auf dem deutschen Markt galt. Im Februar 1984 wurde die Nissan Motor Manufacturing Ltd. (NMUK) in Großbritannien gegründet. Im britischen Werk Sunderland erfolgte zunächst die Fertigung von Montagesätzen des Nissan Stanza, 1986 rollten die ersten komplett gefertigten Nissan Bluebird vom Band. Über die Jahre entwickelte sich der Standort zu einer tragenden Säule des Erfolgs der Marke in Europa. Hier fertigte Nissan unter anderem den Nissan Micra, dessen zweite Generation im Jahr 1993 als erstes japanisches Modell in Europa mit dem Titel „Auto des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Ein weiteres Erfolgsmodell ist der Nissan Qashqai, der seit fast 18 Jahren in Sunderland vom Band läuft und von dem bis heute über vier Millionen Einheiten produziert wurden. In seinem britischen Werk legte Nissan im Jahr 2021 auch den Grundstein für sein Kompetenzzentrum „EV36Zero“. Mit dem Aufbau eines umfassenden Ökosystems rund um die Elektromobilität werden hier künftig die Fertigung von Elektroautos mit der Batterieproduktion zusammenführt – versorgt durch erneuerbare Energien. EV36Zero ist ein Vorzeigeprojekt für Nissan Werke auf der ganzen Welt. Dies macht das Werk in Sunderland zum Mittelpunkt des Engagements für eine nachhaltige Zukunft. Geprägt vom Mut zum Anderssein Von den ersten Produkten bis hin zu den heutigen vollelektrischen Automobilen hat Nissan stets das gewagt, was andere nicht wagten. Dieser Pioniergeist erlaubt es, die Grenzen der Technik immer weiter zu verschieben; er wird durch Erfolgsmodelle wie den Nissan Qashqai als Crossover-Pionier oder auch den Nissan LEAF als EV-Pionier verdeutlicht. Mit dem Nissan Ariya hat der japanische Automobilhersteller ein neues Kapitel in der Entwicklung von Elektrofahrzeugen aufgeschlagen. Der Coupé Crossover bietet eine hervorragende Leistungsentfaltung sowie eine harmonische Balance zwischen Fahrkomfort und Agilität. Das Außen- und Innendesign sind von der Nissan Designphilosophie des zeitlosen japanischen Futurismus geprägt und verkörpern den aktuellen Markenclaim „Aus Überzeugung anders“ auf perfekte Weise.